Studie 2009: Transparenz und Messbarkeit von Marketingprozessen sind essenziell

Freitag, 11. September 2009

Zentrale Marketingaufgaben werden im wesentlichen außerhalb des Marketings bestimmt. Zusätzlich ist das Marketing wegen fehlender Software-Unterstützung weit davon entfernt integrativ zu sein. Das ist das Ergebnis der Studie Marketing-Efficency Survey 2009 der Agenturen Marketinghub aus Reinach (Schweiz) und Brandmaker aus Karlsruhe. Der Studie zufolge wird das Marketing primär nur für Kommunikationsaufgaben eingesetzt. Die klassischen Marketingaufgaben wie Product, Pricing, Placement und Promotion werden nicht verantwortet. Nur 10 bis 20 Prozent der Marketer handeln die Produkt-, Preis- und Distributionspolitik autonom.

Die Ergebnisse zeigen, dass für Effizienz- und Effektivitätssteigerungen die Synchronisation von Marketing, Vertrieb und Kommunikation entscheidend ist, so Christian Kleiner, Geschäftsführer von Marketinghub. Aus der mangelnden Integration der einzelnen Marketingdisziplinen folgen Probleme wie geringe Prozessorientierung, ungenügende Informations- und Datenbasis sowie geringe Ausrichtung an messbaren Kennzahlen.

Die Herausforderung für das Marketing-Engineering ist somit die Implementierung von transparenten Prozessen und der Ausrichtung an messbaren Kennzahlen. Bei 40 Prozent der Umfrageteilnehmer sind die Anforderungen bezüglich Transparenz und Messbarkeit in den letzten drei Jahren gestiegen. Ansatzpunkte zur Verbesserung sehen 87 Prozent der Marketer ist der Einsatz von Marketing-Planungssoftware. HOR
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