Streit um Streik-Kampagne der Bahn

Freitag, 13. Juli 2007

Eine Textanzeige der Deutschen Bahn zu den aktuellen Tarifverhandlungen mit der Lokführergewerkschaft GDL stößt in der Politik auf Kritik.In den Motiven, die unter anderem in der "Bild"-Zeitung geschaltet wurden, geht das Unternehmen mit der Gewerkschaft hart ins Gericht. "Eine Forderung von 31 Prozent mehr Gehalt ist absurd", stellt der Konzern in den Anzeigen unter anderem klar. "Diese Art der Kommunikation kann den Streit verschärfen und damit neue Streiks provozieren - zum Schaden des Landes", kritisierte der stellvertretende FDP-Chef Rainer Brüderle in der "Passauer Neuen Presse". Solange das Unternehmen noch dem Bund gehöre, sei eine solche Kampagne keine Privatangelegenheit, sondern ein Politikum. Zudem sei es den Lokführern schwer vermittelbar, "viel Geld für Anzeigen auszugeben und gleichzeitig bei Gehältern auf die Bremse zu treten". jh

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