Streetfighter Öko-Edition: Greenpeace wirbt mit Videospiel für EU-Petition

Montag, 08. April 2013
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Ring frei für den Kampf zwischen der EU und den CO2-Emissionen: Mit einem Retro-Videospiel kämpft Greenpeace UK für ein grüneres Europa und gegen das Demokratiedefizit in der Europäischen Union. Der fiktive Abgeordnete "Martin the Politician" tritt dabei erfolgreich gegen das CO2-Emissionsmonster an, bewaffnet mit der Unterstützung der EU-Bürger. Mit dem Youtube-Spot wirbt die Non-Profit-Organisation für eine Petition für die europaweite Begrenzung von CO2-Ausstößen durch Neuwagen. Das Greenpeace-Video beginnt mit einer flammenden Rede eines erfundenen EU-Politikers über die Risiken von CO2-Emissionen. Anschließend lässt der Abgeordnete seinen Worten Taten folgen und steigt in einem an den 1990er-Jahre Klassiker "Street Fighter" angelehnten 8-Bit-Videospiel in den Ring. Anfangs kann "Martin the Politician" nur auf schwache Waffen wie etwa auf statistische Dokumente der EU zurückgreifen. Kurz vor dem Game Over hat er dank der Unterstützung der Bürger durch Demonstrationen, Tweets oder der Online-Petition aber ausreichend Instrumente, um das Monster zu besiegen.

Greenpeace fordert von europäischen Politikern, dass sie für eine Begrenzung von CO2-Emissionen durch Neuwagen in Europa stimmen und ruft die Internetnutzer deshalb zu einer Petition auf. Ziel sind 50.000 Unterschriften, bislang beteiligten sich bereits über 37.500 Menschen. Die Idee zur ausschließlich online gefahrenen Kampagne hatte die Werbeagentur Man+Hatchet in London, produziert wurde der Spot von Simon Sanderson. Die Regie übernahm Will Tribble. Für das Seeding zeichnet Never Say Media in London verantwortlich. fam
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