Spotcheck: Ford strebt mit dem Kuga weiter nach oben

Freitag, 23. Mai 2008
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Der Kölner Autobauer Ford hat den Startschuss für seine Kuga-Werbeoffensive gegeben. Mit dem kompakten SUV tritt gleichzeitig ein neuer Spieler in das wachsende Segment der kleinen Crossover-Geländewagen ein. Die Kampagne mit einem knapp zweistelligen Millionen-Euro-Budget zählt für das Marketing des Autobauers zu den wichtigsten Aufgaben in diesem Jahr - nach dem Facelift des Focus und dem Kleinwagen Fiesta, dessen jüngste Generation im Herbst auf den Markt kommt. "Wir investieren in die Kampagne ein höheres Budget als sonst für Nischenfahrzeuge üblich - denn der Kuga soll auch etwas für die Marke tun", sagt Sibylle Becher, die seit Ende vergangenen Jahres als Leiterin Kommunikation bei Ford für Werbung verantwortlich ist. Der Blick auf Fahrer von Audi, BMW und Mercedes-Benz gehört dabei ganz klar zum Kalkül: "Wir wollen mit der Kampagne bewusst Kunden ansprechen, die unsere Marke bislang weniger in Betracht ziehen. Das sind auch Verbraucher, die bisher das Fahrzeug eines Premiumherstellers fahren", sagt Becher.

Einen Hauch von Premium-Flair verbreitet der Hersteller auch in der Einführungskampagne für den Kuga, die ganz um das Thema Design kreist. "Warum sehen Dinge so aus, wie sie aussehen", fragt der Auftritt von Ogilvy & Mather, London/Frankfurt, und zeigt den Kuga als optischen Höhepunkt in einer fast uniform verhüllten Stadtszenerie. Fast die Hälfte des Mediabudgets hat Mindshare, Düsseldorf, für die Schaltung eines 60- und 30-Sekünders reserviert; große Posten im Etat sind auch für Plakat (19 Prozent) und Zeitschriften (17) veranschlagt. jh

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 21/08, die am Donnerstag, 22. Mai, erschienen ist.
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