Spot-Premiere: Vodafone und Jung von Matt locken in eine bessere Welt

Mittwoch, 20. April 2011
Das Netz als "entscheidender Wettbewerbsfaktor": Marketingchef Gregor Gründgens
Das Netz als "entscheidender Wettbewerbsfaktor": Marketingchef Gregor Gründgens

Vodafone rückt das Thema Netzqualität noch stärker in den Mittelpunkt seiner Kommunikation. Ende dieser Woche gibt der Düsseldorfer Konzern den Startschuss für eine Werbeoffensive, die das unterschiedliche Leistungsniveau der deutschen Mobilfunker in puncto Datenübertragung und Surfgeschwindigkeit erstmals auch in bewegte Bilder übersetzt. HORIZONT.NET zeigt den Spot vorab.


Die Kampagne gehört zu den größten, die Vodafone in diesem Jahr durchführen wird. Wie Gregor Gründgens, Director Brand and Marketing Communications, im Gespräch mit HORIZONT ankündigt, macht Vodafone dafür bis Herbst einen zweistelligen Millionenbetrag locker.

Für den inhaltlichen Fokus des erneut von Jung von Matt/Alster und nicht vom eigentlichen Stammbetreuer Scholz & Friends entwickelten Auftritts gibt es gute Gründe: „Im Zeitalter von Smartphones und mobilem Internet wird die Qualität des Netzes zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor“, sagt Gründgens. Ein Umstand, von dem Vodafone nach Einschätzung des Marketing-Entscheiders nur profitieren kann. Zwar haben auch die Deutsche Telekom, O2 und Base die Thematik bereits werblich aufgegriffen, allerdings hat Vodafone gute Argumente: Im jüngsten Test von „Connect“ wurde den Düsseldorfern jedenfalls zum wiederholten Mal bescheinigt, das „beste Netz“ Deutschlands zu betreiben. Genau das will Gründgens den Verbrauchern mit der Kampagne klar machen.

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- Welche Produkt-Commercials den Image-Spot flankieren,

- wie der Mediamix der Kampagne aussieht,

- um wieviel Prozent Vodafone seinen Online-Etat aufstockt und

- wie sich der Auftritt von der „Where are you?“-Kampagne aus dem Jahr 2010 unterscheidet,

erfahren Leser der aktuellen HORIZONT-Ausgabe vom 21. April.

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Kommuniziert wird die Botschaft glücklicherweise nicht mit den üblichen Kürzeln wie HSDPA, LTE oder 3G, sondern mit emotionalen TV-Spots, die eine eigene, schöne Vodafone-Welt erschaffen und diese von der anderer Mobilfunknutzer abgrenzen. Die Hauptrolle in dem 45-sekündigen Imagespot spielt ein junger Mann, der versehentlich die Vodafone-Welt verlässt und sich in einer fremden Umgebung wiederfindet, in der wegen der schlechten Netzqualität alles viel langsamer abläuft: Menschen, Autos, Züge – alles scheint in dieser Welt wie eingefroren, Bewegung findet wenn überhaupt ruckartig oder in Slow-Motion statt. Ein Effekt, der im Spot durch das Buffering-Symbol, das normalerweise beim Zwischenspeichern von Webinhalten erscheint, noch verstärkt wird.

In Normalgeschwindigkeit bewegt sich nur der Hauptdarsteller und eine junge Frau, die später dazustößt. Zu den Klängen von „Way Back Home“ des australischen DJ-Duos Bag Raiders irren die beiden durch die Straßen und finden am Ende doch noch das hell erleuchtete Portal, das ihnen die Rückkehr in die Vodafone-Welt ermöglicht. OMD schaltet die von Radical Media, Berlin, produzierten Spots bis Herbst auf reichweitenstarken Sendern. mas

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