Spot-Premiere: Neuer Markenauftritt von Mastercard öffnet Türen

Mittwoch, 15. Mai 2013
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Für Kinder in Äthiopien ist eine nahrhafte Mahlzeit am Tag eine Seltenheit. Das zu ändern gehört zu den Zielen, die sich das World Food Programme der Vereinten Nationen gesetzt hat. Seit Herbst vergangenen Jahres ist Mastercard Kooperationspartner des weltgrößten Ernährungsprogramms. Jetzt wird die Zusammenarbeit erstmals als zentraler Bestandteil einer Kampagne in Deutschland sichtbar. Die 360-Grad-Kampagne unter dem Motto "Mastercard öffnet Türen" läuft am heutigen Mittwoch an und verbindet den Einkauf mit einem sozialen Zweck. Mastercard will so die Deutschen zu einem vermehrten Einsatz des Plastikgelds animieren. In einer Studie hat das EHI Retail Institute festgestellt, dass die Deutschen im vergangenen Jahr im Handel am liebsten mit Bargeld bezahlt haben (57,2 Prozent). Die Kreditkarten folgen dagegen erst mit 5,3 Prozent im weiten Abstand. "Die Nutzung der Kreditkarten ist hierzulande noch auf realtiv niedrigem Niveau im Vergleich zum Bargeld. Wir sehen da noch Potenzial", sagt Dagmar Nedbal, Marketingleiterin bei Mastercard Deutschland.

Die Kooperation mit dem World Food Programme soll Kunden daher zum Karteneinsatz motivieren. Shoppen und dabei Gutes tun, lautet die Devise der Aktion. Für jeden Einkauf, der bis zum 30. Juni in einem Supermarkt in Deutschland mit der Mastercard bezahlt wird, spendet der Zahlungsverkehrsleister eine Schulmahlzeit in Äthiopien. "Wir wollen mindestens eine Million Mahlzeiten erreichen", kündigt Nedbal an.

Damit dieses Ziel Realität wird, rückt Mastercard den Handel in den Fokus der Kampagne. "Wir haben ihn in unsere Maßnahmen integriert und mit ihm gemeinsame Maßnahmen aufgesetzt", sagt Nedbal. Beides ist für uns ein Novum". Vom Start an sind alle Supermärkte im Boot, die Mastercard akzeptieren,etwa Tegut, Famila Nord, Real und Edeka. Am PoS machen die Partner auf die Aktion aufmerksam und wollen so Hemmschwellen bei Kunden abbauen. Neben einem 25-Sekünder in reichweitenstarken Sendern promotet Mastercard die Aktion online und erstmals mit einer eigenen Facebook-Präsenz.

Der Lebensmittelhandel ist derweil nur der Auftakt. Im Sommer und Herbst kommen mit Reise und Shopping zwei weitere Themenfelder hinzu, in denen der Konzern zeigen will, wie einfach und flexibel die Kartenzahlung ist. Die Kreation der Kampagne liegt bei McCann in Frankfurt und Berlin. Das Budget des Auftritts verrät Nedbal nicht. Nur soviel gibt sie preis: "Wir werden einen Großteil unseres Etats in die Kampagne investieren." 2012 hatte Mastercard brutto laut Nielsen 9,1 Millionen Euro in die klassische Werbung gesteckt. mir
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