Spot-Premiere: Läuft ein Bahn-Kunde gegen ne Tür...

Mittwoch, 09. Januar 2013
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Anfang Dezember mussten die Bahn-Kunden mit dem Fahrplanwechsel noch eine Preiserhöhung um durchschnittlich 2,8 Prozent verdauen. Jetzt soll eine Werbeoffensive die Verbraucher davon überzeugen, dass das Geld für Zugreisen nach wie vor gut angelegt ist. Im Mittelpunkt steht ein TV-Spot für die Bahncard 25. Die ist neuerdings zwar ebenfalls teurer, hat dafür aber auch mehr zu bieten.
Wer sich heute eine Bahncard zulegt, muss im Schnitt 2,4 Prozent mehr zahlen als noch Anfang Dezember 2012. So kostet die Bahncard 25 für die 2. Klasse neuerdings 61 Euro statt 59 Euro, der Preis für die Bahncard 50 wurde von 240 auf 249 Euro angehoben.

Anders als bei normalen Fernreisen etwa im ICE bekommen Bahncard-Kunden für den Aufpreis allerdings auch einen Mehrwert. So können Inhaber einer Bahncard in 120 deutschen Städten auch mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Startbahnhof fahren, sofern sie ein Ticket für ein Fernreise von mindestens 100 Kilometern erwerben. Bislang war das nur am Zielort möglich.

Die Frankfurter Agentur Ogilvy & Mather setzt diesen Zusatznutzen wie gewohnt auf kreativ hohem Niveau in Szene. So stehen dem Hauptdarsteller in dem Spot dank seiner Bahncard 25 alle Türen offen - nur mit der eigenen Haustür gibt es am Ende des 27-Sekünders eine unschöne Begegnung. Der TV-Spot ist auf reichweitenstarken Sendern wie RTL, Pro Sieben, Sat 1, Vox und ZDF angelaufen. mas
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