Spot-Premiere: BMW startet erste Kampagne "Freude" seiner neuen US-Leadagentur

Donnerstag, 18. Juni 2009
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Vor einem Monat kündigte BMW an, auf getrennte Kampagnen für einzelne Modelle zu verzichten und zu einer langfristig angelegten Markenkommunikation zurückzukehren. Hierfür hat der Autobauer mit GSD&M in Texas erstmals eine weltweite Leadagentur aus dem Ausland gewählt. Jetzt präsentiert BMW das erste Ergebnis aus dieser Zusammenarbeit mit den US-Kreativen. Am 20. Juni startet die Auftaktkampagne "Freude". Mit diesem Auftritt will BMW den Markenkern "Freude" noch konsequenter als bislang in den Fokus seiner globalen Marketingkommunikation rücken. Der Markenkern "Freude" bildet das emotionale Fundament für die Umsetzung und Tonalität der gesamten BMW Kommunikation.

Laut Unternehmen fokussiert die neue Markenkommunikation über das Thema Freude zwei Schwerpunkte: die effiziente Dynamik und das ästhetische Design der Fahrzeuge der Marke BMW. Der Autobauer arbeitet mit mehreren Claims in der deutschen Adaption des Auftritts wie beispielsweise "Freude ist jung", "Freude nimmt wenig und gibt viel" und "Freude ist BMW".

Der Startschuss für die Kampagne fällt hierzulande am 20. Juni. Mediaplus in München schaltet den 60-sekündigen TV-Spot (Produktion: Hochkant Film, München) auf allen reichweitenstarken Sendern. Flankiert wird er von Printmotiven und Online-Maßnahmen. Die Adaption stammt weder von der bisherigen Agentur MAB noch von dem neuen Deutschland-Betreuer Serviceplan Hamburg. Stattdessen hat BMW die Kampagne "zentralseitig" für den deutschen Markt bearbeitet.

Über den Spot ist bereits vor seiner ersten Schaltung eine Diskussion unter Kreativen entbrannt. Nicht nur auf HORIZONT.NET (siehe Kommentare unten und in der Kreationsdatenbank) wird die Arbeit scharf kritisiert. Auch bei Facebook ist das Urteil vernichtend: "Kommunikation ohne Ideen für Autos voller Ideen - absurd", "Das ist bestimmt nur der Vertriebs-Motivationstag-Film, die richtigen kommen sicher noch", "Wow, Grinsekatzen fahren BMW" und "Es sieht aus wie eine Höllenmixtur aus GM-, Chrysler- und Ford-Arbeiten der goldenen 80er Jahre", sind nur einige der Kommentare, die zu lesen sind. jm
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