Spot-Premiere: 1&1 startet mit Hammerpreisen als Mobilfunkmarke durch

Dienstag, 20. Juli 2010

1&1 greift die großen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone in ihrem Kerngeschäft an. Die DSL-Marke aus dem Hause United Internet bietet Privat- und Geschäftskunden ab sofort unter der eigenen Marke Tarife für das mobile Telefonieren und Surfen an - und setzt dabei auf echte Kampfpreise. Der Eintritt in den Mobilfunkmarkt wird mit einer breit angelegten Kampagne begleitet.


Im Mittelpunkt der von Jung von Matt/Elbe entwickelten Werbeoffensive stehen TV-Spots, die von Anzeigenschaltungen und Online-Werbung flankiert werden. Wie Karin Eickmeyer, Head of Media Advertising bei 1&1, gegenüber HORIZONT.NET erklärt, will das Unternehmen mit der Fokussierung auf TV vor allem eine rasche Steigerung der Bekanntheit im Mobilfunkmarkt sicherstellen.

Der von Markenfilm produzierte Spot, den die Inhouse-Mediaagentur A1 Marketing bis auf weiteres auf reichweitenstarken Sendern schaltet, ist schon wegen Key-Visual und Musik aufmerksamkeitsstärker als die letzten Commercials mit dem 1&1-Service-Testimonial Marcell D’Avis. In dem 45-Sekünder sieht man eine ganze Reihe von Personen, die entweder in Cafes sitzen, an der Bushaltestelle warten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Fahrrad und im Auto unterwegs sind und dabei telefonieren und surfen. Bloß, dass sie dafür nicht ihr Handy nutzen, sondern ihr Portmonnaie. Im Hintergrund läuft dabei der Schlagerklassiker "Wer soll das bezahlen" von Jupp Schmitz aus dem Jahr 1949.

Die Antwort liefert 1&1 am Ende des Spots selbst: "Keiner soll das bezahlen", verkündet ein Sprecher aus dem Off - und verweist auf den neuen 1&1-Mobilfunktarif des Unternehmens, mit dem Kunden zum Kampfpreis von 39,90 Euro unbegrenzt ins Festnetz und in alle Mobilfunknetze telefonieren sowie kostenlos im mobilen Web surfen können. Um den Kaufanreiz noch zu erhöhen, lockt 1&1 mit einem weiteren Preisvorteil: Entscheidet sich ein Kunde für einen Laufzeitvertrag, kann er zwischen einem kostenlosen Smartphone und einem weiteren Abschlag bei der monatlichen Gebühr in Höhe von 10 Euro wählen.

Damit unterbietet 1&1 die Angebote der Wettbewerber deutlich. Zwar ist ein direkter Vergleich wegen der zahlreichen Tarifoptionen und Fußnoten schwierig. 1&1 kommt in einem Produktvergleich allerdings zu dem Ergebnis, dass Nutzer über einen Zeitraum von 24 Monaten bei 1&1 500 Euro weniger zahlen als bei O2. Das vergleichbare Angebot von Base soll über 2 Jahre hinweg 770 Euro, das von T-Mobile sogar knapp 1800 Euro teurer sein. mas
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