Sponsoring behauptet sich in der Krise

Donnerstag, 25. März 2010
Visa-Bandenwerbung im Fußball-Stadion
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Rund 4,2 Milliarden Euro investierte die werbungtreibende Industrie 2009 in Deutschland in Sponsoring - und damit etwa so viel wie im Jahr zuvor. Damit hat die Disziplin als eine der wenigen ihr Volumen konstant gehalten. Rund 80 Prozent der Sportsponsoren sind zufrieden mit ihren Engagements und wollen diese fortsetzen - allerdings ohne nennenswerte Budget-Erhöhungen. Dies sind einige der Ergebnisse der Studie Sponsor Visions 2010, die die Hamburger Agentur Pilot am heutigen Donnerstag der Öffentlichkeit präsentiert hat. Die Studie basiert auf über 200 Interviews mit Sponsoring-Experten.

Für die kommenden beiden Jahre erwarten Unternehmen und Agenturen ein konstantes Ausgaben-Niveau. Erst 2012 versprechen sich die Befragten wieder ein leichtes Wachstum auf ein Gesamtvolumen von rund 4,4 Milliarden Euro.

Mit insgesamt 2,6 Milliarden Euro ist Sportsponsoring nach wie vor das dominante Feld für die befragten Unternehmen und Agenturen. Dabei setzen die Experten auf Bewährtes: Fußball (57 Prozent) behauptet seine Führungsposition als wichtigste Plattform vor Handball (40). Weitere Favoriten sind Beachvolleyball, Biathlon und Triathlon.

Eine Renaissance erlebt der Motorsport - vor allem dann, wenn der Rückblick etwas weiter geht: 2007, im ersten Jahr „nach Schumi", bescheinigten nur 3 Prozent dem Rennsport bessere Zeiten. Heute gehen 25 Prozent der Befragten davon aus, dass Motorsport beziehungsweise die Formel 1 für Sponsoren an Bedeutung gewinnen wird. mh

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