Sonic Youth kritisiert Radiohead-Vermarktung

Dienstag, 09. Juni 2009

Kim Gordon, Bassistin der US-Band Sonic Youth, äußerte sich negativ über die Verkaufsstrategie von Radioheads letztem Album „In Rainbows". Diese hatten ihre Platte 2007 online veröffentlicht und den Fans überlassen, wieviel sie dafür zahlen möchten. Gordon sei kein Fan der „Zahl-Was-Dir-Das-Album-Wert-Ist"-Ideologie, sagte sie in der britischen Zeitung „The Guardian". „Es wirkt sehr gemeinschaftsorientiert, aber es war nicht sehr sorgsam gegenüber ihren musikalischen Brüdern und Schwestern, die nicht so viele Platten wie sie verkaufen. Es lässt alle anderen, die ihre Alben nicht für irgendeinen Betrag anbieten, schlecht aussehen", so Gordon. „Es war ein guter Marketing-Trick, ich wünschte mir wäre das eingefallen - aber wir hätten uns die Umsetzung gar nicht leisten können." Die Band hat kürzlich ihr neues Album „The Eternal" veröffentlicht. mh
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