Smart propagiert in den USA den Uncar

Mittwoch, 28. September 2011
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In Deutschland läuft derzeit die Kampagne für die elektrische Version des Smarts an. In den USA will die Daimler-Tochter erstmal für Markenbekanntheit sorgen. In den Staaten trommelt die Kleinwagenmarke in TV, Online und Social Media. Hierbei positioniert sich der Smart als das, was er ist: Eine Alternative zum schieren Glauben an Größe.


Gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gilt "Big" immer noch als das Symbol für Erfolg und Anerkennung. Künstler, Politiker, Medienvertreter - sie alle propagieren "Think Big". Smart hingegen transportiert über die Kampagne zwei Botschaften. Smart ist "Unbig" und ein "UnCar". Was sich genau dahinter verbrigt, lässt der Spot bewusst offen. Doch Smart sendet dennoch eine klare Botschaft an den Konsumenten: Die Marke will nicht nur ein rollendes Fahrzeug sein, sondern eine Lebensphilosophie. Nachhaltig, eine Bereicherung des urbanen Lebens, ein Mobilitätskonzept. 

Ob der Ansatz in den USA ankommt, müssen die nächsten Monate zeigen. Immerhin scheint bei den Amerikanern allmählich das Interesse an Kleinwagen zu wachsen. Und daran will Smart teilhaben. Bis zum 1. Juli lag der Vertrieb des Kleinwagens bei der Penske Automotive Group. Jetzt hat Mercedes-Benz USA wieder die Vermarktung übernommen. Das kommt nicht von ungefähr. Lagen die Verkäufe 2008 noch bei rund 25000 Stück, sollen es im vergangenen Jahr unter 6000 gewesen sein. Vor allem Mini, Fiat 500 und Honda Fit gelten auf dem US-Markt als Konkurrenten.

Gleichzeitig fährt Smart das Marketingbudget hoch. Nach Branchenschätzungen soll der Etat für die nächsten sechs Monate zwischen 25 und 35 Millionen US-Dollar liegen.  Für die Kreation des aktuellen Auftritts ist Merkley & Partners in New York verantwortlich. mir


 
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