Sixt spottet über Ulla Schmidt und Dienstwagen-Klau

Montag, 27. Juli 2009
Sixt bietet seine Hilfe an
Sixt bietet seine Hilfe an

 Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) steht wegen der Nutzung ihres Dienstwagens im Spanienurlaub in der Kritik. Zu den Vorwürfen gesellt sich nun auch Spott. Mietwagenanbieter Sixt hat promt mit einem inhouse entwickelten Werbemotiv reagiert. Auf der Website von Sixt ist gegenwärtig das Konterfei einer grübelnden Ministerin zu sehen. Dazu hat das Unternehmen die Frage gestellt "Mit dem Dienstwagen in Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante!". Da der Ministerin der Dienstwagen in Spanien an der Costa Blanca gestohlen wurde, schiebt Sixt noch eine weitere Pointe hinterher und bewirbt zusätzliche eine Diebstahlversicherung.

Die Verballhornung von prominenten Persönlichkeiten hat bei Sixt Tradition. Neben der aktuellen Bundeskanzlerin Angela Merkel wurden auch bereits ihr Amtsvorgänger Gerhard Schröder und Bahn-Gewerkschafter Manfred Schell zu unfreiwilligen Testimonials der Autovermietung. Auch mit Promis wie Dieter Bohlen, Johannes Hesters und Sänger Matthias Reim hat Sixt schon geworben. Für die Kreation der Sixt-Werbung ist seit vielen Jahren die Lead-Agentur Jung von Matt in Hamburg zuständig. ork
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