Sexy Werbung schadet der Markenwahrnehmung

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Deutsche Männer lassen sich von erotischen Werbemotiven häufig zum Kauf von Produkten verleiten. Für Frauen ist Sex in der Werbung dagegen eher ein Grund, das Produkt im Regal liegen zu lassen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts Mediaanalyzer, für die 400 Männer und Frauen befragt wurden. Obwohl Anzeigen mit knappen Röcken und tiefen Ausschnitten die Kaufbereitschaft bei den männlichen Verbrauchern erhöhen, gibt es auch Schattenseiten. Laut Studie sinkt bei erotischer Werbung der Wiederkennungswert der Marke - und zwar bei Männern und Frauen. "Die Verwendung von sexuell motivierter Werbung macht daher nur Sinn für Firmen mit einer bereits gut etablierten Marke oder für solche, bei denen die Wiedererkennung der Marke keine Rolle spielt", sagt Christian Scheier, Geschäftsführer bei Mediaanalyzer. mas

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