Set-top-Boxen für Videokonferenzen boomen

Freitag, 07. April 2000
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Videokonferenz Umsatz Privathaushalt Europa


Zum Austausch von Informationen setzen immer mehr Unternehmen und auch Privathaushalte auf Videokonferenzen. Dies berichtet Frost & Sullivan und prognostiziert der Branche eine glänzende Zukunft. Während die Umsätze 1999 noch 452 Millionen Dollar betrugen, sagt die Unternehmensberatung für das Jahr 2006 Umsätze in Höhe von 3,2 Milliarden Dollar voraus. Für das Umsatzwachstum sollen insbesondere fallende ISDN-Gebühren sowie die Einführung kostengünstiger Systeme sorgen. Aufgrund des hohen technischen Aufwands und den damit verbundenen Kosten liegt die Penetrationsrate für Videokonferenzsysteme in Europa bislang bei nur 0,5 Prozent. Doch Systeme mit Set-top-Boxen werden derzeit vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen nachgefragt. Für die zweite Hälfte des Prognosezeitraums soll laut Frost & Sullivan auch die Entwicklung von Webcams das Marktwachstum ankurbeln.
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