Serviceplan-Studie: Industriemarken versagen im Stresstest

Montag, 11. März 2013
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41 Prozent der Herstellermarken stecken in der Burnout-Falle. Sie verlieren kontinuierlich ihre Stammkunden und schließlich Marktanteile. Davon profitieren Mehrwert-Handelsmarken, die sich von den Billig-Handelsmarken durch höhere Preise und bessere Qualität unterscheiden. Das geht aus einer Analyse von Serviceplan und der GfK hervor. Im Rahmen der Studie "Vorsicht! Marken-Burnout" haben Marktforscher und Agentur 1300 Herstellermarken untersucht und 50 Marketingexperten befragt. Danach sind die Marktanteile der hochwertigen Handelsmarken von 2007 bis 2012 um 43 Prozent gewachsen. Demgegenüber beklagen 31 Prozent der Herstellermarken Marktanteilsverluste, und von mehr als 40 Prozent wenden sich Stammkunden ab. Als Gründe für diese negative Entwicklung nennt Serviceplan unter anderem zu geringe Investitionen in Kommunikation, zu häufige Kampagnenwechsel und zu hohe Preisabschläge bei Promotions.

Für Burnout-Marken ist die Lage nach Meinung von Peter Haller, Geschäftsführer Serviceplan-Gruppe, aber nicht aussichtslos: "Es gibt nachhaltige und effiziente Wege, um eine Burnout Brand wieder neu auszurichten und wieder zu einer Growth Brand zu machen." Wie, das will Serviceplan auf einer Roadshow durch mehrere deutsche Städte erläutern. Stationen der Tour sind unter anderen  München (12. März), Köln (14. März), Hamburg (19. März) und Frankfurt (21. März). Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter der E-Mail-Adresse c.finger@serviceplan.com. fo
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