Sennheiser kämpft gegen Produktpiraterie

Mittwoch, 20. Juni 2012
Zentren der Produktpiraterie
Zentren der Produktpiraterie

Produktfälschungen machen auch dem Kopfhörer-Hersteller Sennheiser zu schaffen. Deshalb versieht das Unternehmen seine Produkte jetzt mit einem Etikett zum Schutz gegen Fälschungen. Mit diesen fälschungssicheren Spezialetiketten der Beiersdorf-Tochter Tesa soll es möglich, Produkte schnell auf ihre Echtheit zu überprüfen. Verbraucher, Händler oder Zöllner sollen per Smartphone oder Notebook überprüfen können, indem sie einen auf der Verpackung  oder dem Produkt aufgedruckten QR-Code einlesen. Über eine sichere Internetverbindung werden die Daten übermittelt und mit einer Datenbank abgeglichen. Der Hersteller der Sicherheitslabels, Tesa Scribos mit Sitz in Heidelberg, beschäftigt sich seit seiner Gründung Ende 2001 mit dem Thema Produktschutz.

Der globale Markt für gefälschte Elektronikprodukte habe ein geschätztes Volumen von mehr als 74 Milliarden Euro pro Jahr, teilt Sennheiser mit und beruft sich dabei auf eine Statistik von Havocscope Black Markets. "Der Schaden, der unseren Kunden und unserer Marke durch Produktpiraterie entsteht, ist für uns nicht hinnehmbar", sagt  Volker Bartels, Sprecher der Sennheiser-Unternehmensleitung, „deshalb setzen wir uns dagegen mit aller Kraft zur Wehr". Um den Online-Handel mit Plagiaten einzudämmen, kooperiert Sennheiser in Europa seit Anfang des Jahres mit einer auf Markenschutz spezialisierten Firma. Besonders den illegalen Handel in Asien hat Sennheiser dabei im Blick. fo
Meist gelesen
stats