Seminarangebot: Auswirkungen von Plain Packaging und die Folgen für Marken

Mittwoch, 27. Juni 2012
Kommt jetzt die Einheitspackung?
Kommt jetzt die Einheitspackung?

Kommt sie oder kommt sie nicht, die Einheitspackung? Die Europäische Kommission plant nach wie vor Plain Packing aus Gründen des Gesundheitschutzes verpflichtend einzuführen. Noch im Laufe des Jahres soll es einen Gesetzesvorschlag für Zigaretten geben. Danach werden alle freiwilligen Kennzeichnungselemente verboten. Stattdessen wird die gesamte äußerliche Gestaktung der Packung gesetzlich geregelt. Logos, Bilder, Worte wären untersagt. Nicht wenige Markenexperten sprechen hier von einer Einteignung. Es ist also ein hochbrisantes Thema, dem sich am kommenden Donnerstag ein Seminar der Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht an der Universität Bayreuth in den Räumen des Deutschen Fachverlags in Frankfurt widmet. Zahlreiche Referenten versuchen Antworten auf die Frage "Einheitspackungen für Lebens- und Genussmittel als Instrument des Verbraucherschutzes? zu geben.  Unter anderem führt Angelika Mrohs, Geschäftsführerin des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, in das Thema ein. Professor Werner Schroeder, Universität Innsbruck, beleuchtet, ob und wie sich Einheitspackungen und Grundrechte miteinander vereinbaren lassen. Zudem widmet sich eine Podiumsdisskussion dem Thema, an der neben dem Rechtsexperten des Markenverbandes, Alexander Dröge auch Lars-Olaf Brendel, Director Corporate Affairs und Mitglied der Geschäftsführung von Philip Morris, teilnimmt.

Medienpartner der Veranstaltung ist der Horizont-Schwestertitel "ZLR". Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.lmr.uni-bayreuth.de/. mir
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