Schweizer Unternehmen halten viel von integrierter Kommunikation

Donnerstag, 08. Juli 1999

Marketingleiter in der Schweiz halten ein ganzheitliches Vorgehen in der Kommunikationspolitik für sehr wichtig. Wie eine Unternehmensbefragung der Agentur Wirz Partner, Zürich, und des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums der Uni Basel unter der Leitung von Prof. Manfred Bruhn ergab, verlange die Informationsüberlastung der Konsumenten eine Vernetzung der Kommunikation und die Unterordnung aller Maßnahmen unter ein gemeinsames Ziel. Eine dominierende Stellung nimmt dabei die klassische Werbung ein: Knapp 40 Prozent der befragten Unternehmen messen ihr die wichtigste Bedeutung im Maßnahmen-Mix bei. Als größte Hindernisse praktizierter integrierter Kommunikation haben die Autoren der Studie ausgeprägtes Abteilungsdenken und das Fehlen von Abstimmungsregeln identifiziert. Für die Untersuchung wurden 700 Unternehmen verschiedener Branchen angeschrieben, 113 haben geantwortet.
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