Schwäbisch Hall solidarisiert sich mit der Jugend

Freitag, 04. April 2008
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 Mit ganzseitigen Anzeigen wehrt sich Schwäbisch Hall gegen Pläne des Gesetzgebers, die eine Zweckbindung bei Bausparverträgen vorsehen. Wird das Vorhaben Wirklichkeit, könnten Bausparer nur dann die staatliche Prämie erhalten, wenn sie nach sieben Jahren Ansparzeit auch das Ersparte für eine "wohnungswirtschaftliche Maßnahme" verwenden. Jetzt wirbt Schwäbisch Hall mit Fotos von Jugendlichen unter dem Kampagnenmotto "Klar will ich Sparen. Aber warum soll ich bestraft werden, wenn ich dann später doch andere Ziele habe?" Das nun erschiene Motiv wird in "Süddeutscher Zeitung", "Frankfurter Allgemeiner Zeitung", "Welt" und "Handelsblatt" sowie in regionalen Tageszeitugen in Bayern, Baden- Württemberg, Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen geschaltet (Planung und Einkauf: Mediacom, Düsseldorf). Schwäbisch-Hall-Hausagentur Ogilvy & Mather in Frankfurt ist für die Kreation zuständig. Im Copytext und im Bildmotiv argumentiert die zum Finanzverbund der Volks- und Raiffeisenbanken gehörende Bausparkasse über Jugendlichkeit. Denn junge Sparer könnten sich heutzutage nicht schon darauf festlegen, ob und wie sie das ersparte Kapital später verwenden. Würden die Pläne Wirklichkeit, drohe ein "Rückgang der Sparbeiträge von Jugendlichen um voraussichtlich mehr als 2 Milliarden Euro", so Schwäbisch Hall in der Anzeige. tk
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