Schluss mit Besinnlichkeit: Coca-Cola erfindet den Fußball-Weihnachtsmann

Montag, 19. März 2012
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Er darf mit Recht als einer der erfolgreichsten Werbefiguren der modernen Geschichte überhaupt gelten: Der Santa Claus von Coca-Cola. Ursprünglich nur als saisonale Werbefigur gedacht, um auch in der kalten Jahreszeit für das Erfrischungsgetränk zu werben, hat er die Vorstellungskraft der Konsumenten so effektiv erobert, dass der rotgewandete Weihnachtsmann in den meisten westlichen Staaten die traditionellen Vorstellungen von Skt. Nikolaus verdrängte. Jetzt kursiert im Internet ein von der Coca-Cola-Agentur Santo entwickelter Animationsspot mit einem vergleichbaren Werbebotschafter für das saisonale Thema Fußball.

Wie sein Jahresend-Kollege ist auch der "Spirit of the Euro" zur Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine rot-weiss gewandet und in einem magischen Gefährt am nächtlichen Himmel unterwegs. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten der himmlischen Helfer auch schon. Denn der "Spirit of the Euro" ist deutlich rasanter im Flugstil und hat kein allzu großes Interesse an Besinnlichkeit. Sein Anliegen ist es vielmehr, möglichst viele Erdenbürger mit Fanfieber anzustecken und in verrückt feiernde Vögel zu verwandeln.

In Deutschland wird der Spot nicht eingesetzt. Es wird noch fleißig an der nationalen Adaption des ebenfalls von Santo entwickelten Kampagnenspots "Achtung Fanfieber" gearbeitet. Auch der parallele Fußball-Spot für Coke Zero, den die Berliner Agentur Plantage betreut, ist noch nicht präsentationsreif. cam
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