Schlechte Zeiten für den Videomarkt

Freitag, 27. März 1998

Die Verbraucher gaben 1997 nur noch 1,62 Milliarden Mark für Videoprogramme aus. Damit blieb der Videomarkt rund elf Prozent unter dem Vorjahresergebnis von 1,83 Milliarden Mark. Im deutschen Kaufvideomarkt wurden im vergangenen Jahr 40 Millionen Videoprogramme an Endverbraucher abgesetzt. 1996 waren es noch 44 Millionen Stück. Aufgrund des anhaltenden Preiswettbewerbs im Handel sank der Umsatz zudem überdurchschnittlich auf 924 Millionen Mark. Auch im Bereich Video-Vermietmarkt mußte ein Umsatzrückgang von knapp 10 Prozent hingenommen werden. Die Einnahmen fielen von 780 Millionen Mark 1996 auf 700 Millionen Mark. Dennoch gibt sich der Bundesverband Video zuversichtlich, mit den Topfilmen des Kinojahres 97/98 im laufenden Geschäftsjahr an das 96er Rekordergebnis anknüpfen zu können.
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