Rückkehr zu deutschen Werbeclaims

Donnerstag, 30. September 2004

Einen Trend zurück zu deutschen Werbeslogans sieht die Kölner Endmark AG, die im Sommer 2003 mit einer Studie über das mangelnde Verständnis englischsprachiger Claims für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Acht der zwölf damals untersuchten Claims klingen inzwischen deutsch statt englisch: McDonald's wechselte von "Every time a good time" zu "Ich liebe es". Bei Lufthansa heißt es nicht mehr "There's no better way to fly", sondern "Alles für diesen Moment". Bei Douglas findet man neuerdings mehr als nur raus, der Claim "Come in and find out" wurde zu "Douglas macht das Leben schöner". Sat 1 ist nicht mehr "Powered by Emotion", sondern zeigt's allen. Bei Esso besinnt man sich nach "We are drivers too" auf alte Werte: "Packen wir's an".

Der Audi TT ist nicht mehr "Driven by instinct", sondern einfach "Pur und faszinierend". Die Chancen, eine Fahrt in einem Mitsubishi zu überleben, stehen mit dem Nachfolger von "Drive Alive" besser: "Heute. Morgen. Übermorgen". Beim Energieriesen RWE kommt nach "One Group. Multi Utilities" nun "Alles aus einer Hand". Lediglich beim urdeutschen Unternehmen Siemens mobile bleibt man mit einem neuen Claim der englischen Sprache treu: Statt "Be inspired" heißt es dort jetzt "Designed for life". ork
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