Risiko Wahlhunger: Snickers schaltet sich in Obama-Romney-Showdown ein

Dienstag, 06. November 2012
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Die Wahllokale für die US-Präsidentschaftswahl sind eröffnet und die Medien sind schon eifrig dabei, das Verhalten der einzelnen Wählergruppen zu analysieren. Einer besonders brisanten Wählergruppe, die von den Medien bisher komplett übersehen wurde, widmet sich der Schokoriegel Snickers: den hungrigen Wählern. In einer taktischen Kampagne, die speziell in dem von beiden Parteien umkämpften Bundestaat Ohio aktiv ist, warnt die Mars-Marke: "Geht nicht hungrig wählen". Die von BBDO New York kreierte Kampagne ist eine für den Anlass maßgeschneiderte Weiterentwicklung der laufenden Snickers-Markenkampagne "Du bist nicht Du, wenn Du hungrig ist". Während sich allerdings in der Markenkampagne die Protagonisten unterzuckert-bedingt in unerträgliche Diven verwandeln, setzt Snickers in seinem Wahlkampf-Auftritt Hunger mit einem dramatischen Verfall des politischen Urteilsvermögens gleich.

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Snickers ist nicht die einzige Marke, die den Präsidentschaftswahlkampf als kommunikationsanlass nutzt. Aber während Unternehmen wie Jetblue, Seven Eleven und VW auf langfristige Auftritte mit deutlichem TV-Schwerpunkt setzten, beschränkt sich Snickers auf eine Print- und Plakatkampagne ergänzt um Social-Media-Maßnahmen und Samplingaktionen in Ohio. cam
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