Richemont trennt sich von Lucky Strike

Montag, 11. August 2008
Sind Vergangenheit: TV-Spots von Lucky Strike
Sind Vergangenheit: TV-Spots von Lucky Strike

Der Schweizer Luxuskonzern Richemont will sich künftig aufs Kerngeschäft konzentrieren und sagt der Zigaretten-Marke Lucky Strike ade. Das Unternehmen trennt sich von seiner milliardenschweren Beteiligung am weltweit zweitgrößten Zigarettenkonzern British American Tobacco (BAT), berichtet das "Handelsblatt". Das Geschäft mit Luxusgütern wie Schmuck (Cartier, Uhren (Vacheron), Parfüm (Chloé) und Füllern (Montblanc) sei mittlerweile groß genug, um allein bestehen zu können, teilte Verwaltungsratspräsident Johann Rupert mit.

Richemont hatte seine Zigarettensparte Rothmans 1999 mit BAT zusammengelegt und war mit einem Fünftel der Anteile zu einem der größten BAT-Aktionäre aufgestiegen. Das Paket ist derzeit etwa 9,5 Milliarden Euro wert. mh

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