Reemtsma hält Tabakrichtlinie für rechtswidrig

Donnerstag, 14. Dezember 2000

"Die Entscheidung des EU-Parlaments ist ein Schlag gegen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Tabakindustrie." So Thierry Paternot, Sprecher des Vorstands vom Hamburger Konzern Reemtsma zur verabschiedeten Tabakrichtlinie. Paternot erklärt, das Exportverbot für kräftige Zigaretten in außereuropäische Märkte sei nicht nachvollziehbar, da damit tausende von Arbeitsplätzen in Gefahr seien. Auch sei es unverständlich, dass die EU die Maximalwerte für Nikotin und Kondensat absenken und gleichzeitig den Herstellern verbieten wolle, durch Bezeichnungen wie "Light" und "Mild" auf niedrigere Werte hinzuweisen. Der Reemtma-Konzern befürworte zwar den Verbraucherschutz, aber mit dieser Regelung bleibe wieder einmal das Informationsrecht der Verbraucher auf der Strecke.
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