Red Bull macht das Einschalten eines Fernsehers zum Stunt-Spektakel

Dienstag, 09. Oktober 2012
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Rube-Goldberg-Maschinen sind meist die Hirngeburten ruhiger Tüftler mit einem Faible für überkomplizierte Maschinen und Domino-Effekte. Dass sich daraus auch ein rasantes Effekt-Feuerwerk irgendwo zwischen "Jackass" und Cirque-du-Soleil zaubern lässt, beweist jetzt der Freerunning-Profisportler Jason Paul in einem von Red Bull finanzierten Stunt auf einem alten Fabrikgelände in Hamburg. Das adrenalingefüllte Extremsport-Spektakel, bei dem unter anderem zur Domino-Kette aufgestellte Schiffscontainer als Parcour herhalten müssen hat in nur fünf Tagen mehr als 3 Millionen Views auf Youtube erreicht. Paul und sein Free-Running-Team Farang gehören zu den Extremsportlern, die von Red Bull langfristig gefördert werden. Pauls berühmtester Red-Bull-Kollege dürfte derzeit der Österreicher Felix Baumgartner sein, der heute seinen Rekord-Fallschirmsprung aus 36 Kilometern Höhe wagt. Doch Pauls Projekt "Human-Powered Freerunning Machine" zeigt, dass Red Bulls Owned-Media-basierte Marketingstrategie in jeder Skalierung funktioniert.

Die Energydrink-Marke investiert zwar einerseits in große Ideen wie Projekt Stratos oder eigene Sportteams, die Red Bull deine langfristige öffentliche Wahrnehmung sichern. Aber dank der eigenen Medienkanäle wie Servus-TV und dem Magazin "Red Bulletin" kann es auch einmalige Stunts mit Eventcharakter wie den Freerunning-Stunt weltweit verwerten. cam
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