Rebranding: Arcor vollzieht Markenwechsel zu Vodafone

Freitag, 31. Juli 2009
Friedrich Joussen, Chef von Vodafone Deutschland,  vor der bisherigen Arcor-Zentrale
Friedrich Joussen, Chef von Vodafone Deutschland, vor der bisherigen Arcor-Zentrale

Die im Zuge der Arcor-Integration entwickelte neue Markenkampagne von Vodafone sorgte bereits vor Wochen für Schlagzeilen, jetzt wird die Umbenennung der Festnetztochter offiziell vollzogen. Ab dem 1. August wird aus der Marke, die in den 90er Jahren mit den rothaarigen "Telephone-People" warb, endgültig Vodafone.
Die Marke Arcor, die künftig unter dem Namen Vodafone AG & Co. KG firmiert, verschwindet damit komplett von der Bildfläche. So wurde das Firmenschild auf dem Gebäude der Eschborner Zentrale bereits durch ein neues mit dem Vodafone-Logo ersetzt. Dasselbe geschieht in den allen anderen Niederlassungen wie in Nürnberg und Dresden sowie in allen Shops.

Auch die Kundenkommunikation ändert sich. So ist auf den Rechnungen ab August nicht mehr der Schriftzug von Arcor, sondern der von Vodafone zu sehen. Dasselbe gilt für die E-Mailadressen der Mitarbeiter. Surfer, die auf Arcor.de Telefonie- oder DSL-Angebote buchen wollen, werden in einer Übergangszeit über eine Zwischenseite mit Infos zur Eingliederung zum Vodafone-Shop weitergeleitet.

Was die Produkte angeht, soll es für die bisherigen Arcor-Kunden keinerlei Einschränkungen geben. Alle bisherigen Kundenleistungen - Sprach- und DSL-Anbindungen - bleiben ausnahmslos erhalten. Friedrich Joussen, Deutschlandchef von Vodafone, verspricht sogar Vorteile. „Unter der gemeinsamen Marke erhalten unsere Kunden innovative Lösungen aus einer Hand für Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Breitband-Internet", so Joussen. mas
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