Radsport-Sponsoren beobachten Tour de France genau

Mittwoch, 10. Juli 2002

Die Tour de France ist gestartet und wie in den Jahren zuvor steht sie unter besonderer Beobachtung ihrer Partner aus der Wirtschaft. Vor allem die Sponsoren der Mannschaften überdenken wegen der immer neuen Doping- Skandale ihr Engagement. So hat das französische Unternehmen Bigmat bereits seinen Ausstieg aus dem Radsport-Sponsoring bekannt gegeben. Ende dieser Saison will auch der Baustoffhersteller Mapei sein Engagement überdenken.

Zudem wollen die belgischen Mannschaften Domo und Lotto kommendes Jahr fusionieren. Und auch die Deutsche Telekom denkt offenbar über einen Ausstieg nach. Es steht eine Menge Geld auf dem Spiel: Allein dieses Jahr haben die Mannschaftssponsoren insgesamt 96 Millionen Euro für die 21 teilnehmenden Mannschaften ausgegeben.

Beständiger zeigen sich die Sponsoren des Events selbst. So hat die France Télécom ihr Engagement als offizieller Partner verlängert. Auch die Bank Crédit Lyonnais, mit dem Sponsoring des gelben Trikots besonders exponiert, hat gerade Verträge bis zum Jahr 2008 unterschrieben. Eine neue Klausel ermöglicht es ihr aber zu jedem Zeitpunkt auszusteigen, falls es wieder Dopingprobleme geben sollte.
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