PwC Consulting wird zu Monday

Montag, 17. Juni 2002

Jetzt ist das Geheimnis gelüftet: Die neue Beratungssparte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC) heißt "Monday". Eine weltweite Anzeigenkampagne begleitet die Umbenennung, verantwortlich für den knapp 100 Millionen Euro schweren Etat zeichnen die Agenturen Hill Holliday, Connors & Cosmopulos in New York (für die USA) und McCann-Erickson Worldwide für den Rest der Welt.

In Deutschland erscheinen derzeit Auftaktmotive in überregionalen Tageszeitungen, die Koordination liegt in den Händen von McCann-Erickson in London. Die Marke "Monday" sei international verständlich und leicht zu merken, heißt es. Sie verspreche einen "frischen Start, eine positive Einstellung" und sei "Teil des täglichen Lebens", textet das Unternehmen.

PwC hatte bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben, das Beratungsgeschäft, das noch in diesem Jahr selbstständig an die Börse soll, von dem der Wirtschaftsprüfung trennen zu wollen. Die Konkurrenten KPMG und Deloitte & Touche bereiten ähnliche Schritte vor, um die Unabhängigkeit des rechtlich sensiblen Prüfungsgeschäfts zu demonstrieren. Hintergrund ist nicht zuletzt der Enron-Skandal, als dessen Folge das Andersen-Netzwerk zerschlagen wurde.
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