Puma reagiert auf Greenpeace-Kampagne

Mittwoch, 27. Juli 2011
Greenpeace kritisiert Sportartikler
Greenpeace kritisiert Sportartikler

Zwei Wochen nach dem Start der Greenpeace-Kampagne „Detox - Unreine Wäsche" reagiert Puma. Die Umweltschutzorganisation hatte mit ihrer globalen Viral-Aktion kritisiert, dass viele Flüsse in China durch Produktionsstätten von Sportmarken wie Nike, Adidas und Puma verschmutzt werden. Ziel der Kampagne ist es, die Marken zur chemiefreien Produktion zu motivieren. Bei Puma scheint dies gelungen.  Das Unternehmen will bis 2020 alle gefährlichen Chemikalien aus seiner Lieferkette verbannen. Innerhalb der kommenden zwei Wochen will Puma einen entsprechenden Aktionsplan vorlegen. "Puma zeigt der Branche wo es lang geht auf dem Weg in eine giftfreie Zukunft. Adidas und Nike müssen jetzt einen Gang höher schalten. Die Topmarken für Sportmode sollten auch Champions im Umweltschutz sein", erklärt Manfred Santen, Chemieexperte bei Greenpeace." Bisher haben die Markenhersteller keine umfassenden Kenntnisse, welche Chemikalien von ihren Lieferanten in China eingesetzt werden."

Greenpeace stellte ein Jahr lang Forschungen in Chinas Flüssen an. Die Giftstoffe, die dabei in den Flussdeltas von Jangtse und Pearl-River fand, sind langlebig und sollen zum Teil das menschliche Hormonsystem schädigen können. hor
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