Projekt Uppleva: Ikea steigt jetzt auch ins TV-Geschäft ein

Mittwoch, 18. April 2012
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Ab Juni werden sich Ikea-Fans einen neuen seltsamen Produktnamen merken müssen, wenn sie die Einrichtung ihres Wohnzimmers planen: Dann soll der Verkauf des TV-Kombigeräts Uppleva starten, mit dem der schwedische Konzern in den Smart-TV-Markt einsteigt. Ikea stößt damit in ein Geschäftsfeld vor, in dem sich auch Technologie-Konzerne wie Samsung, Apple und Google bewegen. Allerdings will der Möbelspezialist bei seinem Produkt vor allem mit der eigenen Einrichtungskompetenz punkten. Uppleva soll ein Fernsehgerät werden, dass sich gut mit den anderen Möbeln kombinieren lässt und den bisherigen Ärger mit Kabelsalat abschafft.

Die Möbel werden in Kooperation mit dem Elektronikkonzern TCL Multimedia hergestellt. Eine einfache Uppleva-Kombination, bestehend aus einem LCD Fernseher (32 Zoll), einer passenden TV-Bank sowie einem Soundsystem, soll laut Ikea 899 Euro kosten. Im Preis inbegriffen ist auch eine Fünf-Jahres-Garantie.

Zur Entstehungsgeschichte sagt Francis Cayouette, der Ikea-Designer des Uppleva Systems: „Die Idee hinter Uppleva ergab sich aus unseren Besuchen weltweit bei den Menschen zu Hause, um ihren Einrichtungsbedarf und ihre Einrichtungsträume verstehen zu lernen. Wir erkannten, dass viele Menschen nach einer attraktiven Lösung suchen, die die sich um die verschiedenen Mediageräte auf eine Weise kümmert, die zu ihren Möbeln passt."

Uppleva ist ein weiterer Baustein in Ikeas Strategie neue Geschäftsfelder über den klassischen Möbelhandel hinaus zu entwickeln. So vermarktet Ikea mittlerweile Fertighäuser und hat mit der Kontruktion eines Immobilienprojekts in London begonnen. cam
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