Procter spart 440 Millionen US-Dollar Mediageld

Dienstag, 05. Mai 2009
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Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat im 1. Quartal des Jahres von sinkenden Werbepreisen profitiert. Nach Angaben von CEO Alan G. Lafley konnte der Konzern seine Werbepräsenz zwischen Januar und März um 5 Prozent steigern - während die Ausgaben für Media im gleichen Zeitraum um 440 Millionen US-Dollar gesunken sind. Wettbewerber Unilever hatte kürzlich ebenfalls von den Preiskampf der Vermarkter profitiert. Bei Procter & Gamble sei der Quotient aus getätigtem Media-Investment und Abverkauf der niedrigste seit 15 Jahren, so Lafley anlässlich der Präsentation der Quartalskennzahlen. Nun sucht der Konzern, zu dem Marken wie Pampers und Gillette gehören, nach weiteren Möglichkeiten, Mediakosten zu senken ohne auf Verbraucherkontakte verzichten zu müssen. Lafley: „In naher Zukunft könnte sich der Markt noch klarer zum Käufermarkt wandeln. Wir prüfen derzeit unseren Marketing-Mix dahingehend, wie wir für weniger Geld mehr Leistung bekommen."

Der verschärfte Sparkurs bei dem Konsumgüterkonzern mit Hauptsitz in Cincinnati/Ohio kommt nich von ungefähr: Der Gesamtumsatz des Konzerns nahm im Berichtszeitraum um 8 Prozent auf rund 18,4 Milliarden US-Dollar ab. mh
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