Procter & Gamble wird weltweiter Sponsor der Olympischen Spiele

Mittwoch, 28. Juli 2010
P&G darf unter anderem das IOC-Logo für seine Werbekampagnen nutzen
P&G darf unter anderem das IOC-Logo für seine Werbekampagnen nutzen

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat heute die globale Partnerschaft mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bekannt gegeben. P&G wird damit offizieller Top-Sponsor in der höchsten Sponsorenkategorie der Olympischen Spiele. Der Vertrag ist bis einschließlich der Spiele 2020 gültig. Laut der Nachrichtenagentur dpa soll sich das Unternehmen die Kooperation rund 100 Millionen Dollar kosten lassen. Dafür darf P&G zum Beispiel das IOC-Logo für Werbekampagnen nutzen. In die weltweite Partnerschaft miteinbezogen sind P&G-Marken wie Pampers, Ariel, Always und Pantene. Mit ihnen sollen Einzelathleten und Länderteams gesponsert werden. Auf Unternehmensebene will der Konzern die Unterstützung olympischer Familien fortsetzen. "Für P&G steht die Partnerschaft mit dem IOC im Mittelpunkt, um das Leben von Athleten, Müttern und ihren Familien zu verbessern", so Marc Pritchard, Global Marketing und Brand Building Officer bei P&G. "Zudem werden die Athleten und die Olympische Bewegung Nutzen aus der finanziellen Unterstützung in der nächsten Dekade ziehen", ergänzt IOC-Präsident Jacques Rogge.

Marc Pritchard, P&Gs weltweiter Marketingchef
Marc Pritchard, P&Gs weltweiter Marketingchef
P&G baut damit seine Olympia-Strategie aus: Der Konzern war bereits bei den Winterspielen 2010 in Vancouver Sponsor der US-Athleten und wird diese Partnerschaft bis einschließlich der Sommerspiele 2012 in London weiterführen. Im Rahmen der Kampagne "Proud Sponsor of Moms" unterstützt P&G 25 Mütter junger Olympioniken wie beispielsweise Sprinter Usain Bolt oder Schwimmstar Michael Phelps.

P&G reiht sich damit ein in die Riege der aktuellen Top-Sponsoren wie Coca-Cola, Acer, McDonald's, Samsung, Panasonic und Visa. jm
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