Procter & Gamble verstärkt Engagement auf Facebook

Freitag, 25. Juni 2010
Der Konzern will das Feedback der User stärker für Produktentwicklungen nutzen
Der Konzern will das Feedback der User stärker für Produktentwicklungen nutzen

Der Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) entwickelt sich langsam aber sicher zu einem echten Facebook-Anhänger. Obwohl - oder gerade weil - P&G in diesem Jahr im Zusammenhang mit der Einführung seiner neuen Windelmarke Pampers Dry Max von den Nutzern des Social Networks harsch kritisiert wurde, will der Konzern seine Aktivitäten dort sogar noch ausbauen und das Feedback der User stärker für Produktentwicklungen nutzen. „Wir sind bei Facebook ganz groß dabei und werden da hingehen, wo Facebook ist", zitiert die „FT" Marc Pritchard, Chief Marketing Officer bei P&G. Der Konzern wolle den Austausch mit den Usern im Vorfeld von Produkt-Launches nun sogar noch intensivieren, um Debatten wie die bei Pampers Dry Max künftig zu umgehen.

Nach der Welle der Kritik, die damals in Richtung P&G losrollte, weiß Pritchard aber auch, dass Facebook inzwischen ein Instrument ist, an dem man sich schnell die Finger verbrennen kann. Laut Pritchard war die Anzahl der Beschwerden im Zusammenhang mit Pampers Dry Max sogar deutlich geringer als bei früheren Produkt-Launches. Der Unterschied sei, dass die negativen Kommentare durch Facebook viel stärker verbreitet würden als über traditionelle Kanäle. Das sei es, was Unternehmen in der neuen Welt des Brand Building lernen müssten. mas
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