Procter & Gamble setzt Rotstift an

Freitag, 24. Februar 2012
Die US-Zentrale von Procter & Gamble
Die US-Zentrale von Procter & Gamble
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Der weltgrößte US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble dreht an der Kostenschraube. Einem Bericht der "Chicago Tribune" zufolge droht auch dem Marketing ein radikaler Schnitt. Das Budget soll um eine Milliarde US-Dollar gekürzt werden. Insgesamt will das Unternehmen seine Kosten bis Ende 2016 um zehn Milliarden US-Dollar herunterfahren. Davon sollen drei Milliarden durch geringen Verwaltungsaufwand erzielt werden. Das teilte CEO Bob McDonald mit. 5700 Arbeitsplätze sollen demnach gestrichen werden, was die Kosten um 800 Millionen US-Dollar drücken würde. Insgesamt verfügt der Konzern über 129.000 Mitarbeiter.

Die Ursachen für die Schwierigkeiten liegen offenbar in der Konsumzurückhaltung der US-Verbraucher. Außerdem sah sich das Unternehmen zuletzt einer Dollarschwäche sowie höheren Kosten, etwa für Treibstoff und Packaging, ausgesetzt.

Erst kürzlich hat Procter & Gamble seine Chipsmarke Pringles für 2,7 Milliarden US-Dollar an Kellogg's verkauft.  fo
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