Pressesprecher kritisieren Datenschutznovelle

Donnerstag, 19. März 2009

Nach zahlreichen Werbeverbänden hat sich jetzt auch eine Interessensorganisation der Pressesprecher gegen die geplante Datenschutznovelle der Bundesregierung ausgesprochen. "Der Entwurf erschwert die Arbeit und Recherche von Journalisten und schränkt die Meinungsfreiheit von Unternehmen ein", kritisiert Lars Großkurth, Präsident des Bundesverbands deutscher Pressesprecher (BdP). Grund sei die vorgesehene Qualifizierung von Pressemitteilungen als Werbung. In der Folge dürften Mitteilungen von Unternehmen und Verbänden dann nicht mehr ohne ausdrückliche vorherige Einwilligung an Presseagenturen oder Presseorgane gesendet werden. brö
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