Pressesprecher geben Schröder bessere Noten

Freitag, 16. September 2005

Bundeskanzler Gerhard Schröder bekommt für die Kommunikation im laufenden Bundestagswahlkampf bessere Noten als CDU-Kandidatin Angela Merkel. Dies ermittelte eine Umfrage unter den Pressesprechern der wichtigsten Unternehmen in Deutschland, die Infratest Dimap im Auftrag der Kommunikationsagentur Burson-Marsteller durchgeführt hat. So geben 77 Prozent der Befragten bei der Bewertung von Gerhard Schröders Kommunikation die Note Sehr gut oder Gut. Angela Merkel landet mit 45 Prozent auf Platz zwei.

Laut Umfrage vermögen CDU/CSU Botschaften zu Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Steuern kompetenter und sachbezogener zu vermitteln (57%) als die SPD (11%). Die Kommunikation von SPD empfinden 28 Prozent der Befragten als sachbezogen, 67 Prozent als emotional und 47 Prozent als populistisch.

Umgekehrt wird die Ansprache der CDU in dreiviertel aller Fälle als sachlich und lediglich von 32 Prozent als emotional bewertet. Nach Ansicht der Kommunikationsexperten fehlt es allen Parteien an Humor im Wahlkampf. ork

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