Post-Studie: Print schlägt Internet – bei regionaler Werbung

Montag, 26. November 2012
Prospektwerbung lohnt sich, hat die Post herausgefunden. (Foto: Deutsche Post)
Prospektwerbung lohnt sich, hat die Post herausgefunden. (Foto: Deutsche Post)

Online-Werbung für Produkte aus der Region hat bei Verbrauchern wenig Chancen. Nur zehn Prozent der Deutschen nutzt das Internet als Informationsquelle für den Einkauf vor Ort. 48 Prozent ziehen Haushaltswerbung vor. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Haushaltswerbung in Deutschland 2012" des "Einkauf Aktuell"-Herausgebers Deutsche Post. Der Untersuchung zufolge studieren 78 Prozent der Verbraucher Prospekte, Broschüren oder Anzeigen. 23 Prozent könnten gar als „echte Fans" von Haushaltswerbung bezeichnet werden. Prospekte liegen in der Nutzenbewertung an zweiter Stelle, in der Konsumentengunst lediglich von Katalogen übertroffen. Das heißt jedoch nicht, dass digitale Werbung nur von geringem Belang sei. 78 Prozent der Marketingentscheider halten es für wichtig, Online- und Offline-Werbung zu kombinieren. Kassische Prospekte führten die Adressaten beispielsweise zu individualisierten Angebote im Netz.

Laut der Studie ist der Markt der Haushaltswerbung sieben Milliarden Euro groß und macht etwa neun Prozent des gesamten Werbemarkts aus. 24,3 Prozent aller Unternehmen in Deutschland betreiben demnach Haushaltswerbung, fast jeder zehnte Werbe-Euro fließt in diese Werbeform. Das größte Segment stellt die Beilagenwerbung mit etwa 4,5 Milliarden Euro dar. Für die Untersuchung hat die Post mehr als 2.000 Verbraucher zu ihrem Umgang mit Haushaltswerbung befragt. Der Konzern hat darüber hinaus Werte aus seinem Dialog Marketing Monitor 2012  und aus dem Marketingmonitor Handel 2012 - 2015 des EHI Retail Institute einfließen lassen. fo
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