Plattenindustrie setzt sich für Musikerziehung ein

Freitag, 02. Februar 2001

Die deutsche Musikindustrie verstärkt ihr Engagement in Sachen Kinder- und Jugendmarketing: Die in der Deutschen Phonoakademie zusammengeschlossenen Plattenlabels beteiligen sich am ersten "Kinder & Musik im 21. Jahrhundert"-Kongress, der am 15. und 16. Februar in Hannover stattfindet.

Veranstalter sind neben der Phonoakademie der Deutsche Musikrat - der Dachverband aller Musikvereine und -schaffenden - sowie die Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Ziel ist, die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. "Der Kongress setzt durch gemeinsames Auftreten unterschiedlicher Institutionen einen wichtigen Impuls", erklärt Thomas M. Stein, Executive Vice-President Worldwide Marketing, Artists & Repertoire beim Musikriesen Bertelsmann Music Group (BMG).

Dabei dürfte er nicht nur sehr langfristig an CD-Abverkäufe denken, sondern auch an die künstlerischen Ressourcen: "Es ist Aufgabe und Kernkompetenz einer Schallplattenfirma, neue Talente zu finden, sie aufzubauen und zu vermarkten." Am Kongress, der zukünftig alle zwei Jahre stattfinden soll, nehmen namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Medien, Musik, Politik und Pädagogik teil.
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