Plattenindustrie rechnet mit weniger CD-Umsatz

Freitag, 09. Februar 2001
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Plattenindustrie Thomas Stein


Die deutsche Plattenindustrie erwartet für das vergangene Jahr erneut sinkende CD-Umsätze und macht dafür den Anstieg privater CD-Kopien verantwortlich. "Wir rechnen mit Einbußen von gut 2 Prozent", sagte der Vorstandschef des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft, Thomas Stein. Der Gesamtumsatz werde im Jahr 2000 auf 4,8 Milliarden Mark fallen. Damit würden die Geschäfte des Jahres 1996 unterschritten. Im vergangenen Jahr seien 200 Millionen Musik-CDs verkauft worden; zugleich seien aber 100 Millionen CD-Rohlinge über die Ladentheken gegangen, auf die Kopien gebrannt werden könnten.
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