Phonoverband startet Kampagne gegen Raubkopierer

Mittwoch, 18. August 1999

Zur 11. Entertainment- und Musikmesse Popkomm in Köln, die in dieser Woche ihre Tore öffnet, hat der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft, Hamburg, eine klassische Kampagne in Print und TV geschaltet. Der Etat ist siebenstellig. Ziel ist es, an das Unrechtsbewußtsein der Kids zu appellieren, die den Handel mit schwarz gebrannten CDs betreiben. "10.000 raubkopierte CDs vernichten eine Nachwuchsband", lautet die Botschaft, die die Hamburg Agentur Zum goldenen Hirschen umgesetzt hat. Der Kampagnen-Claim heißt dementsprechend: "Copy kills music — Wer kopiert, hat's nicht kapiert." Schätzungen aus der Musikindustrie zufolge steigt der Verlust der Musikindustrie durch Raubkopierer von derzeit 240 Millionen Mark auf 1,2 Milliarden Mark im Jahr 2001.
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