Philip Morris tritt aus dem VdC aus

Dienstag, 15. Mai 2007

Philip Morris Deutschland hat seine Mitgliedschaft im Berliner Verband der Cigarettenindustrie (VdC) gekündigt. Damit tritt die Münchner Tochtergesellschafter des internationalen Tabakkonzerns Philip Morris zum Jahresende aus dem Berliner Verband aus, der unter anderem die Konkurrenzunternehmen BAT, Reemtsma und JTI vertritt. Als Grund gibt Jacek Olczak, Vorsitzender der Geschäftsführung, "unterschiedliche Meinungen in wichtigen Fragen unserer Industrie" an. Vor allem bezieht er sich auf die aktuelle Gesundheitsdebatte: "Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche rauchen. Deshalb streben wir die Anhebung des Mindestinhalts von Zigarettenpackungen an und unterstützen strikte rechtliche Auflagen für die Tabakwerbung." Olczak hatte sich zuvor bereits in Interviews für weitergehende Beschränkungen der Tabakwerbung ausgesprochen und damit Unmut bei den VdC-Mitgliedern erzeugt. kj

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