Philip Morris sorgt für Ärger in China

Montag, 05. Januar 1998

Nach einem Bericht des US-amerikanischen Branchenblatts "Ad Age" sorgt eine Promotionaktion des Zigarettengiganten Philip Morris in China für große Aufregung. Um das dortige vollständige Verbot für Tabakwerbung zu umgehen, wurden die Verbraucher in zehn großen Niederlassungen und mit Direkt-Mailings dazu aufgefordert, ihre leeren Zigarettenschachteln gegen Kappen und Jacken mit dem Marlboro-Logo zu tauschen - so "kostet" die Marlboro-Uhr fünf Schachteln, für eine Jacke müssen die Chinesen 50 bis 60 Schachteln verqualmt haben. In die Kritik geriet die zulässige Aktion, nachdem die Pekinger Tageszeitung "Beijing Youth Daily" gemeldet hatte, daß die Mailings auch an Konsumenten unter 18 Jahre versendet wurden.
Meist gelesen
stats