Peugeot legt sich bei Modellnamen auf "1" und "8" fest

Freitag, 25. Mai 2012
Der neue 301: Chinesen schätzen Stufenheck-Modelle
Der neue 301: Chinesen schätzen Stufenheck-Modelle


Dass auch numerische Systeme an ihre Grenzen stoßen können, beweist das Beispiel Peugeot. Der französische Automobilhersteller friert seine Modellbezeichnungen ein. Modelle für neue Märkte enden mit einer "1", in klassischen Märkten bleiben die Baureihen bei einer "8" stehen. Peugeot-Liebhaber werden die bisherige Nomenklatur vielleicht vermissen. Sie hatten es einfach, den jeweiligen Nachfolger vom Vorgänger zu unterscheiden. Der 306 ging dem 307 voraus, der 308 folgte dem 307. Damit ist jetzt Schluss. Peugeot friert die Modellbezeichnungen in den klassischen europäischen Märkten mit der Generation "8" ein: Auf den 308 folgt ein neuer 308, auf den 508 der 508. Peugeot brauche klare Regeln und eine Einheitlichkeit, und zwar vor allem für seine neuen Absatzmärkte, etwa für Schwellenländer in Südamerika, erläutert Unternehmenssprecher Bernhard Voß.  Dort will der Autobauer "Eroberungsmodelle" einführen, die künftig sämtlich mit einer "1" enden. Sie stehen nach Peugeot-Angaben unter anderem für einen günstigen Einstiegspreis.

Das erste dieser eigenständigen "1"-Modelle ist ein 301-er, der auf dem Pariser Autosalon im September vorgestellt werden und von November an in der Türkei verkauft werden soll. Die Namenspolitik des Autokonzerns ändert sich mit der Präsentation dieses Fahrzeugs.

Die bislang angewandte Numerik mit drei Ziffern und der Null in der Mitte leitete Peugeot 1929 mit dem 201 ein. Die Null in der Mitte ist ein patentiertes Markenzeichen von Peugeot, die erste Ziffer bezeichnet das Fahrzeugsegment und damit auch die Größe des Fahrzeugs, die letzte Ziffer stand bislang für die Fahrzeuggeneration. fo
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