Patienten kritisieren AOK-Werbekampagne für Wahltarife

Dienstag, 24. Juli 2007

Heftige Kritik an der Werbeoffensive der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) für die neuen Wahltarife hat die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) geübt. Deren Vorsitzender Wolfram-Arnim Candidus erklärte laut AFP am gestrigen Montag in Heppenheim, mit geschätzten Kosten von mehr als 8 Millionen Euro für die Kampagne werde "eine ganz erhebliche Summe an Krankenversicherungsbeiträgen" ausgegeben, um Patienten Tarife ans Herz zu legen, mit welchen die Kosten für ihre Versorgung gedrückt werden sollten". Nach der Gesundheitsreform ist es auch für die gesetzlichen Krankenkassen möglich, individuelle Wahltarife mit Selbstbehalt anzubieten. Die AOK-Kampagne startete im April mit einem TV-Spot und wurde von Serviceplan in München konzipiert. kj
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