Parteien üben in Berlin für den Wahlkampf 2002

Mittwoch, 27. Juni 2001
Spöttisch blickt die SPD auf ihre politischen Gegner (Agentur: KNSK)
Spöttisch blickt die SPD auf ihre politischen Gegner (Agentur: KNSK)
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Wahlkampf Berlin SPD CSU Edmund Stoiber CDU Angela Merkel


Mit einem ähnlichen Paukenschlag wie im Wahlkampf 1998 steigt die SPD in die werbliche Auseinandersetzung mit CDU und CSU. Austragungsort ist Berlin. In vier Motiven verballhornt die Hamburger Agentur KNSK das Kandidatenkarussell um Angela Merkel und Edmund Stoiber. Reaktion der CDU: Schweigen. CSU-Mann Edmund Stoiber hingegen nimmt den Fehdehandschuh auf. "Es wird eine Antwort für die SPD geben", heißt es aus dem Bayern-Team.

Dass selbst die CSU, die traditionell ihren Wahlkampf auf Bayern beschränkt hat, auch in der Hauptstadt zurückschlagen wird, gilt als relativ wahrscheinlich. Immer in der Hoffnung, eine ähnliche Resonanz wie die Maßnahmen der Sozialdemokraten zu erzielen - mit breiter Berichterstattung in TV und "Bild am Sonntag".

Schließlich haben die Parteien für den unerwarteten aktuellen Schlagabtausch kein Geld eingeplant. Selbst wenn es die Parteien nicht zugeben wollen: Die auf Berlin beschränkten Maßnahmen mit nationalem Medienecho nützen auch den Wahlkämpfern um den Posten des Regierenden Bürgermeisters.

Mehr zur Wahlwerbung der Parteien in HORIZONT 26/2001, Erscheinungstag: 28. Juni.
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