Osram bringt mit seiner Aufklärungskampagne Licht ins Dunkel

Montag, 23. August 2010
Auslaufmodell: Die klassische Glühbirne (Foto: Osram)
Auslaufmodell: Die klassische Glühbirne (Foto: Osram)

Seit vergangenem Jahr darf die 100-Watt-Glühbirne nicht mehr verkauft werden, ab dem 1. September folgen die 75- und die 60-Watt-Birne. Mit nahezu einem Drittel Marktanteil gehört die 60-Watt-Lampe zu den verbreitetsten Leuchtmitteln. Für Osram Anlass, den Verbrauchern das Thema Licht mit einer Aufklärungskampagne näherzubringen. Mit dem Auftritt in Baumärkten und bei ausgewählten Lebensmittelhändlern will die letzte Consumer-Marke von Siemens die Verbraucher in zehn europäischen Ländern über den richtigen Lichteinsatz und den Unterschied zwischen Halogen-, Energiespar- und LED-Lampen informieren. Für die Verkaufsförderaktion stellt Osram ein niedrig zweistelliges Millionen-Budget bereit. Bis März 2011 werden eigene Berater bei den Handelspartnern vor Ort sein.

"Für uns ist es die größte PoS-Kampagne der letzten Jahre", sagt Michael Sonnenstatter, Leiter Retail-Vertrieb Europa. "Wir wollen den Dialog mit den Kunden." Gleichwohl verzichtet Osram bei der Verkaufsförderungskampagne zumindest in Deutschland auf die Flankierung durch klassische Medien. Anzeigen und Plakate gibt es lediglich bei den Händlern. Zudem werden diese in ihrer Handzettelwerbung auf die Aktion aufmerksam machen. In Italien dagegen soll es Printwerbung geben. Entwickelt hat die Kampagne mit Powerselling-Aspekten und Mall Events die Pact Communication Group in München. Sie hat zudem mit Osram eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart. mir
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