Opel verstärkt Kommunikation für den Ampera

Mittwoch, 20. Juli 2011
Screenshot der Microsite für den Opel Ampera
Screenshot der Microsite für den Opel Ampera


Der große Auftritt in den klassischen Medien lässt noch auf sich warten. In der Multiplikatoren-Arbeit und im Netz hingegen hat die Kommunikationsarbeit für den Opel Ampera bereits begonnen. Seit einigen Wochen ist die Microsite für das E-Auto des Rüsselsheimer Autobauer online. Der "Energy Hub" ist der zentrale Mittelpunkt der digitalen und CRM-Kampagne in 15 europäischen Ländern. Neben Informationen zum Fahrzeug, zur Mobilität von Morgen sowie Konfigurations- und Bestellmöglichkeiten enthält die Seite auch zwei Videofilme. Vor allem der Imagefilm zum Ampera ähnelt in der Dramaturgie und Aufbau mehr einem Werbespot. Und es dürfte daher kaum wundern, wenn der 61-Sekünder in den digitalen Kanälen auch als Werbeträger zum Einsatz kommt.

Ohnehin setzt Opel in den digitalen Kanälen sehr stark auf die virale Verbreitung. Auffällig ist die Integration von Social Media Kanälen wie Youtube, Twitter und Facebook. Hinzu kommt die Community der "ePioniere", unter denen Opel Privat- und Gewerbekunden versteht, die bereits einen Ampera vorreserviert haben. Derzeit sind das aus ganz Europa über 5000 Personen. Die Kreation der Seite und des Films liegt bei MRM Worldwide in Frankfurt. Die Musik zum Imagefilm hat Cem Buldak komponiert. Produziert hat beide Videos Saasfee in Frankfurt.

Der Auftritt aber lässt schon erahnen, welche Bedeutung der Ampera für die Traditionsmarke hat. "Der Opel Ampera ist eine Lokomotive für das Image der Marke Opel", erklärt Andreas Marx, Direktor Marketing Opel Deutschland. Und daher ist der Autobauer auch auf anderen Kanälen unterwegs. In Den Haag und Berlin gab es Anfang Juli PR-Events. In der Bundeshauptstadt nutzten über fünfzig Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden einen Ampera Shuttle. Hinzu kommen Auftritte beim Opel Ampera beim Classic Open Air Berlin und dem Rheingau Musik Festival. Die Multiplikatoren-Strategie kommt nicht von ungefähr.

"Der Wandel der Mobilität schreitet voran und die Anforderungen an zielgenaues Marketing für Zukunftsmobilität steigen rapide", erklärt Michael Tschakert. Er ist Leiter des Berliner Standorts von PP Agenda. Die Agentur ist auf dialogische PR spezialisiert. Die Aktion indessen wird wohl nicht die einzige bleiben. "Ähnliche Aktionen in anderen Städten sind durchaus denkbar. Wir werden auch auf  weitere Zielgruppen aktiv zugehen, um Elektromobilität in Deutschland erfahrbar zu machen und damit voranzubringen", sagt Marx. Die Launch-Kommunikation geht weiter, auch ohne den großen Big Bang in TV. Aber der kommt bestimmt. mir
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