Olympia-Sponsor Lenovo unter Druck

Dienstag, 12. August 2008

Der chinesische Computerhersteller Lenovo gerät ausgerechnet während seines Olympia-Engagements unter Druck. Zwar stellte das Unternehmen als einer der Hauptförderer der Spiele etwa rund 30 000 Rechner zur Verfügung und das Lenovo-Design der Wolkenmuster schmückt die riesige olympische Flamme, die während der Spiele über den Vogelnest-Stadion züngelt. Doch so richtig profitieren kann das Unternehmen von dem kostenfreien Werbeeffekt bei Milliarden von Fernseh- und Internetzuschauer nicht. In Amerika ging der Umsatz um 4,8 Prozent zurück, im Heimatmarkt China sank die operative Marge von 7,3 auf 6,8 Prozent.

Im Ranking der größten Computerfertiger ist das Unternehmen auf Platz vier zurückgefallen, hinter Hewlett-Packard, Dell und dem taiwanesischen Konkurrenten Acer, der Sponsor für die Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010 und die Sommerspiele 2012 in London. Dennoch ist für Mike van Duijl, der als Präsident für Lenovo die Märkte Asien, Europa und Afrika verantwortet, die Marschrichtung klar. "Wir wollen Nummer eins oder zwei der Branche werden." Dazu fehlen ihm nach Ansicht von Branchenexperten derzeit aber der Absatz von rund zehn Millionen Computern. Mir
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